Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Interdisziplinäre Nachwuchstagung: Nachlese & Impressionen

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Rückblick

Unmittelbar anschließend an den 7. Landesweiten Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt  fand die erste interdisziplinäre Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“ statt. Die gemeinsame Veranstaltung der Koordinierungsstelle Genderforschung& Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC), der Gleichstellungsbüros der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und des Zentrums für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM) bot jungen Wissenschaftler*innen ein Forum, um aktuelle Geschlechterfragen in unterschiedlichen Disziplinen zu identifizieren und Forschungsperspektiven zu diskutieren.

Nach den Begrüßungsworten der Veranstalter*innen Prof. Dr. Michael Dick (Sprecher des ZSM), Dr. Sandra Tiefel (Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der OVGU), Verena Stange (Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der MLU), Michaela Frohberg (Leiterin KGC) und Morena Groll (Projektkoordinatorin KGC) startete die Tagung mit einem interaktivem Format. Die rund 60 interdisziplinär zusammengesetzten Teilnehmenden, die aus ganz Deutschland angereist waren, diskutierten im Rahmen eines verkürzten World Café unterschiedliche Fragestellungen mit Blick auf Genderforschung. Innerhalb kürzester Zeit generierten sie in lebhaften Diskussionen und aktivem Austausch eine Fülle an Informationen und Wissen hinsichtlich Herausforderungen, Potentialen, möglichen Themenfeldern und Fragestellungen und nicht zuletzt auch hinsichtlich der Notwendigkeiten für die Integration von Geschlechterperspektiven in Forschung und Wissenschaft. Die Ergebnisse wurden gesammelt, systematisiert und dokumentiert.

Im Anschluss wurde in fachlich angeleiteten Arbeitsgruppen gemeinsam an 1-2 Exposés von Nachwuchswissenschaftler*innen gearbeitet, um die Fragestellung und das methodische Vorgehen zu reflektieren und ggf. anhand von ergänzenden Geschlechterbezügen und -leerstellen zu spezifizieren. Ziel war es, die eigenen Wissensbestände und Annahmen konstruktiv zu erweitern und damit das Genderforschungsvorgehen zu konkretisieren. Die Arbeitsgruppen wurden von Genderforscher*innen aus verschiedenen Disziplinen geleitet, die bei gemeinsamen theoretischen Grundlagen und vielfältigen Überschneidungen divergierende Zugänge der eigenen Fachwissenschaft kennen und zu Forschungsfragen und -strategien mit Genderperspektive beraten können.

Mit der Nachwuchstagung sollten Studierende, Absolvent*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen motiviert werden, in ihrer Disziplin genderwissenschaftlich zu forschen. Die große Resonanz hat gezeigt, dass die Nachfrage nach Angeboten im Bereich Geschlechterforschung groß ist.

Wir freuen uns, dass wir mit der Nachwuchstagung ein Forum zum inhaltlichen Austauschen, Weiterdenken & nicht zuletzt auch zum Vernetzen bieten konnten und dass dieses auf so vielfältigen Zuspruch getroffen ist. 

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für diese inspirierende und produktive Nachwuchstagung!

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Bilder © Jana Haselhorst (KGC)


 

Last Modification: 12.12.2017 - Contact Person: Webmaster

WORLD CAFÉ GALERIE

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