Antifeministische Diskursstrategien | Die Rhetorik der Rechten. Buchvorstellung am 29. April in Magdeburg

Grafik_Webseite_G.Schallenmüller

 

Buchvorstellung mit Franziska Schutzbach (Universität Basel)

Montag | 29. April 2019 | 18:00 Uhr
OvGU Tagungsraum Universitätsbibliothek
Gebäude 30 | Universitätsplatz 2 | Magdeburg
Eintritt frei

Rechte Weltanschauungen haben Aufschwung und das hat Gründe. Rechte Rhetorik baut bewusst darauf, die Grenzen zwischen konservativen und rechtsnationalistischen Positionen zu verwischen und extreme Einstellungen unkenntlich zu machen. Populistische, menschenfeindliche Positionen werden so gezielt salonfähig gemacht und mit der gesellschaftlichen Mitte kompatibel.

Ein zentrales Element rechter Rhetorik ist Antifeminismus. RechtspopulistInnen nutzen manipulative Anti-Gender-Formulierungen und treten als selbsternannte „Freiheitskämpfer“ auf. Zudem wollen sie Frauen von angeblichen feministischen Zwängen befreien, stellen Gleichstellungsbemühungen und attackieren demokratische Institutionen und Minderheiten.

In ihrer Buchvorstellung zu „Die Rhetorik der Rechten. Rechtspopulistische Diskursstrategien im Überblick” analysiert die Soziologin Franziska Schutzbach (Universität Basel) antifeministische und rechte Kommunikationsstrategien und zeigt, am Beispiel Trump, AfD und SVP, wie Rechte den Diskurs erfolgreich nach rechts verschieben konnten.“ Anschließender Austausch zu möglichen Gegenstrategien.

Zur facebook-Veranstaltung

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage, dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt, der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt und (un) Sichtbar dem Netzwerk für Women* of Color Magdeburg.

Ausschlussklausel
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch beleidigende, sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische, anti-muslimische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Gleiches gilt für Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder die sind oder bereits in der Vergangenheit durch derartiges Verhalten in Erscheinung getreten sind.

Letzte Änderung: 23.04.2019 - Ansprechpartner:

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